so schallten die Rufe gestern am späten Nachmittag durch die Generali Sportarena. Vor gefühlten 3.000 Zuschauern in einer kochenden Arena machten sie den Berliner Traum wahr. Die Eintrittskarten für die allerl
etzte Begegnung der Saison 2011/2012 waren innerhalb von 30 Minuten nach dem viertenSpiel ausverkauft. Zum Glück hatten einige Allzeit-Mobile-Fans
sofort an dem Karten-Run teilgenommen, so dass die Berlin Recycling Volleys nicht ohne Fanblock reisen mussten.
Schon eine Stunde vor Spielbeginn bildete sich eine riesige Schlange vor der Hallentür. Jeder wollte sich einen Platz sichern oder hoffte auf eine freie Karte. Die Stimmung bei den Berliner Fans war schon sehr ausgelassen. Sie waren sich sicher: Egal wie das Spiel ausgeht, sie haben auf jeden Fall schon gewonnen. Friedrichshafen im Halbfinale geschlagen, das fünfte Finalspiel erzwungen, der Vizemeister bereits sicher. So oder so konnte diese Saison unter “erfolgreich ” verbucht werden. Was keiner ahnte, es wartetet ein 2 Stunden und 32 Minuten dauernder Nervenkrimi auf alle Volleyballfans. Beide Teams spielten auf Augenhöhe und schenkten sich nichts. Die Fanclubs “Springdeiferl” und der 7. Mann, unterstützt von den Netzinos und den Bluebears, taten es den Spielern gleich. Bei dem “Radau”, der dort veranstaltet wurde, wuchs die Generali Sportarena auf die Größe der Max-Schmeling-Halle an. Die Leute standen/saßen dicht gedrängt und feuerten die Teams lautstark an. Umfallen ging nicht und erfrieren auch nicht. In der Halle kochte man automatisch vor Hitze und Emotionen.
Der entscheidende Satz war dann der fünfte Satz. Das beide Teams brillanten Volleyball spielen könne, haben sie bereits bewiesen. Jetzt ging es um Nervenstärke. Beim Satzstand von 12:14 aus Sicht der Berlin Recycling Volleys, stand der Deutsche Meister für die Fans eigentlich schon fest, doch die ca. 200 angereisten Berliner gaben nicht auf. Sie trommelten, klatschten und brüllten weiter, so laut es nur ging. Es hat gewirkt, BRV konnte den Satz drehen und sicherte sich mit dem 16:14 den Meistertitel.
Die Hachinger zeigten sich als sehr, sehr faire Verlierer. Sie beglückwünschten und trommelten für den Sieger und das nach dieser sehr
bitterenNiederlage. So kurz vor dem Ziel ausdem Rennen geschmissen zu werden ist verdammt hart. So wie man die Freude deutlich in den Gesichtern der Berlinder lesen konnte, so sah man auch ebenso große Enttäuschung bei Generali Haching.
Die Finalspiele waren eindeutig eine großartige Werbung für den deutschen Volleyball. Wir gratulieren den Berlin Recycling Volleys zu ihrem Spielgewinn und damit zum Deutschen Meistertitel Saison 2011/2012. Danke an den 7. Mann. Es hat uns Spaß gemacht, Euch auf Eurer Mission zu unterstützten. Nach einer sehr ausgelassenen Busfahrt, mit diversen Gesangseinlagen erreichten wir am Montag um 2:00 Uhr Berlin. Die Anmeldung zum Superstar ist übrigens schon raus
. Ihr müsst jetzt nur noch die Texte üben.









