Das perfekte Geschenk
hatten die NETZHOPPERS für die heutigen Geburtstagskinder schon gestern parat. Mit einem klaren 3:0 Sieg über die RWE Volleys Bottrop festigten sie ihren 6. Platz in der Tabelle. Ganz besonders freuen konnten sich darüber Trainer Mirko Culic und Geschäftsführer Michael Kahl. Beide feiern heute ihre Geburtstag.
Dazu möchten wir recht beiden recht herzlich gratulieren. Wir freuen uns schon auf die nächsten gemeinsamen Jahre mit Euch und wünschen Euch Gesundheit, Schaffenskraft und viel Erfolg bei allen Vorhaben.
Auf in die Hölle
In der Brandenburger Hölle, der Landkost-Arena Bestensee, ist immer gut geheizt. Das gilt natürlich auch für Morgen am Heimspieltag. Drei Sonnabende in Folge bebt die Halle. Dieses Wochenende kommen unser Gäste aus dem Ruhrgebiet. Bottrop bildet zur Zeit das Schlusslicht der Tabelle und genau das macht sie so gefährlich. Eine Mannschaft, die nichts mehr zu verlieren hat, kann befreit aufspielen. Bei den NETZHOPPERS ist Morgen die volle Konzentration und die komplette Fanunterstützung gefragt.
Es geht um die Sicherung der Platzierung und damit um eine günstige Ausgangsposition für die Play-Offs. Das Team braucht unsere Unterstützung. Anpfiff ist 19:00 Uhr!
Zwei Netzinos allein auf Tour
Donnerstag, 2. Februar 2012, 22:06 Uhr » Autor:
Mario
Abgelegt unter:
Netzinos
geschrieben von Lisa Hörcher:
Was macht man schon an einem freien Mittwoch? Richtig – bei strahlender Sonne nach Suhl fahren J
So machten Wir uns Mittwoch gegen 13:30Uhr auf die Autobahn und fuhren auf die „Schnelle“ nach Suhl, um die Mädels vom VfB 91 Suhl zu unterstützen. Der Gegner hieß diesmal „Volley Köniz Schweiz“. Es handelte sich um ein CEV Challenge Cup Europapokal. Das es ein äußerst spannendes Match werden würde, war von Anfang an klar! Gegen 17:30Uhr kamen wir dann endlich im „kalten“ Suhl an. Ein Glück gab es einen treuen Suhler-Fan, Olaf Bußler, der uns zum Käffchen schlürfen bei sich eingeladen hatte. Nach kurzem „warm-werden“ vor seinem Ofen ging es in die Halle, denn 19:30Uhr sollte der erste Pfiff aus der Schiedsrichterpfeife erklingen. Ruck zuck saßen wir dann mitten im Suhler-Fanclub und fühlten uns auch dort sehr wohl! Bekannt wie ein bunter Hund waren wir jedenfalls, denn ich wurde oft angesprochen, mit: „Ahh, Du bist die kleine Mistbiene, von den Fanclubmeisterschaften, richtig?“ ;) Der erste Satz begann mit einem ordentlichen Punktevorsprung, für die Suhler Mädels! Jedoch drehten die Schweizer Mädels dem „Spieß“ in Sekundenschnelle wieder um, und letzten Endes stand es 18-25 für die Schweiz.
Mit noch mehr Kampfgeist wollten „Wir“ den nächsten Satz holen – doch dieses entpuppte sich dann zu einem wahren Krimi. Teilweise hatte Suhl eine 6-Punkteführung, doch sie konnten den Vorsprung nicht „durchziehen“ und verloren auch diesen Satz mit 21-25. Satz drei musste her und eines stand fest – Suhl sollte diesen holen! Mit einem sehr großen Willen und gutem Block schafften es die Mädels sogar und gewannen diesen Satz mit 25-21! Durchatmen war angesagt.. doch schon wenige Minuten später begann der vierte Satz. Er ähnelte dem dritten Satz und ging auch 25-21 für Suhl aus! Der fünfte Satz musste her – also der Sieg des Spieles! Doch so einfach wurde es dann doch nicht! Es war ein ewiges „Hin & Her“. Doch die Schweiz machte mit 11-15 dann den „Sacke“ endgültig zu. Man konnte ziemlich viele Enttäuschte Gesichter sehen, sowohl von den Fans, als auch von den Spielern.
Martina und Ich machten uns dann auch zeitnahe wieder auf ins Auto, um den Rückweg in die Heimat zu bestreiten J Gegen 4Uhr sind wir wieder zu Hause angekommen.
Es war eine absolut geniale „Auswärtsfahrt“ und wahnsinnig spannend, mal den Mädels zuzuschauen J
Härtetest für Alle
Das gestrige Spiel in der Paul-Horn-Arena war nichts für schwache Nerven. Die Volleyballfans in der Tübinger Halle mussten gestern viel durchhalten und das galt für beide Seiten gleicher Massen. Zuerst gewinnen die NETZHOPPERS souverän mit ihrer neu konstruierten Mannschaft, dann zog Rottenburg nach, um den dritten Satz wieder abzugeben. Im vierten Satz holte Rottenburg wieder auf. So ging das hin und her. Die Fans auf beiden Seiten hatten keine Gelegenheit aufzuatmen. Die ganze Spielzeit über wurden die Nerven und die Herzen der Zuschauer arg strapaziert. Am schlimmsten war dann aber der fünfte Satz. Die NETZHOPPERS gingen sofort in Führung. Das führte bei den Netzinos aber nie zu voreiliger Siegeslaune. Die Spannung stieg, als die Rottenburger wieder aufholten. Hans Peter Müller-Angstenberger war am Spielfeldrand nicht mehr zu bremsen und kassierte auch einen erhobenen Zeigefinger vom Schiedsgericht.
Die Spannung in der Halle war enorm. Es hielt keinen mehr auf seinen Sitzplatz. Die Zuschauer standen den kompletten fünften Satz. Unser Team hatte in diesem Satz die stärkeren Nerven und das glücklichere Händchen. Mit 15:13 verabschiedeten sie sich mit einem Auswärtssieg. Die Durststrecke ist damit beendet. Falko Steinke, der erst kürzlich von Bottrop nach Rottenburg gewechselt hat, hat es unseren Jungs richtig schwer gemacht. Sebastian Krause und Arvid Kinder standen nicht zur Verfügung und die “Normalaufstellung” wurde an diesem Spieltag über den Haufen geworfen. Alles schwere Einschnitte in den routinierten Ablauf einer Mannschaft und es hat geklappt. Die Mannschaft überzeugte mit Teamgeist, Cleverness und gutem Volleyball. Alle 2000 Zuschauer bekamen ein spannendes Volleyballspiel mit sehr, sehr langen Ballwechseln.
Für die Netzinos blieb nach der Rehanimation ihrer geschwächten Herzen nur noch eins und zwar singen: “Auswärts siegen ist schön!”. Auch der Mannschaft und vor allem dem Trainer war die riesige Freude über diesen wichtigen Sieg anzusehen. Mirko strahlte förmlich mit den Fans um die Wette.
Für die NETZHOPPERS ging es nach dem Spiel gleich wieder nach Hause. Die Netzinos blieben noch im schönen Tübingen und freuten sich ausgiebig über die zwei Punkte. Im Kofferraum des Mietautos wurde extra Platz gelassen, damit die Punkte auch genügend Platz hatten
Am Sonntag ging es nach einem ausgiebigen Frühstück auf die Heimreise. Die Fahrt verlief in beiden Richtungen ohne Warnleuchten und unerfreulichen Zwischenstopp. Nach 6,5 h haben wir jeweils unseren Zielort erreicht. Es war mal wieder eine sehr kurzweilige Fahrt und super Stimmung an Bord. Auch der Schnee unterwegs konnte uns nichts anhaben. Damit ist die Auswärtsfahrsaison 2011/2012 offiziell beendet. Mal sehen, was uns jetzt in den Play-Offs erwartet.
Zunächst haben wir jetzt eine Reihe von Heimspielen. Den Auftakt bildet das Spiel am Samstag gegen Bottrop. Eine Mannschaft die absolut gar nichts zu verlieren hat und damit ein sehr gefährlicher Gegner. Die NETZHOPPERS brauchen ab 19:00 Uhr wieder jede Menge Unterstützung.
Das rosa Wunder
Ob es schön ist oder nicht, darüber teilen sich die Meinungen. Eins dürfte jedoch so ziemlich sicher sein. Diese Art von farblicher Gestaltung einer Halle ist in der1. Bundesliga wohl einmalig. Eine Halle ganz in rosa hat nicht jeder. Genauso außergewöhnlich ist der Trainer unsere morgigen Gastgeber. Keiner gibt sich so emotional am Spielfeldrand, wie Hans Peter Müller-Angstenberger. Und hinter diesem Team steht eine geschlossene Front von Fans. Die Rede ist von EnBW TV Rottenburg.
Die NETZHOPPERS haben sich heute auf den weiten Weg nach Tübingen gemacht, um dort am morgigen Abend in abgeschwächter Formation aufzulaufen. Der Weg dorthin war schon beschwerlich. Mehrere Staus verlängerten die ohnehin schon endlos erscheinende Fahrt. Dazu kommt, dass Arvid Kinder mit einem Muskelfaserriss ausfällt und Sebastian Krause auf Grund seiner roten Karte gesperrt ist. Bis Gestern hatten noch alle Hoffnung, dass es bei einer roten Karte bleibt. Im Spielbericht war “lediglich” von einer Beleidigung die Rede. Damit ist die rote Karte gerechtfertigt und der Spieler muss für diesen Satz vom Feld. Leider blieb es nicht dabei und eine Sperre für das nächste Spiel war die Folge.Und eins ist 100%ig sicher, darauf ist Sebastian absolut nicht stolz und ärgert sich unheimlich über sich selbst. Manchmal gehen aber auch mit den ruhigsten Spieler die Nerven durch, wenn das Spiel eng ist und man unter Druck steht.
Für Mirko bedeutet das, dass er genauso viele Spieler in Tübingen hat, wie Fans. Er hat nur eine Möglichkeit, die Positionen umzustellen. Das Spiel am morgigen Abend dürfte so manche Überraschung parat halten und ein Härtetest für die NETZHOPPERS werden. Doch mit der nötigen Ruhe und Konzentration werden sie auch diese Aufgabe meistern und das Beste rausholen. Auch das Spiel gegen Düren am Mittwoch war ein wahrer Volleyballkrimi, leider gab es hier kein Happy End, aber nach so viel Pech kann nur Glück folgen.
Ein paar Netzinos werden am Feldrand wieder ihr Bestes tun, um die Mannschaft zu unterstützen und auch zu Hause werden viele Daumen ab 20:00 Uhr nur noch gedrückt verwendet werden können.