Das perfekte Geschenk
hatten die NETZHOPPERS für die heutigen Geburtstagskinder schon gestern parat. Mit einem klaren 3:0 Sieg über die RWE Volleys Bottrop festigten sie ihren 6. Platz in der Tabelle. Ganz besonders freuen konnten sich darüber Trainer Mirko Culic und Geschäftsführer Michael Kahl. Beide feiern heute ihre Geburtstag.
Dazu möchten wir recht beiden recht herzlich gratulieren. Wir freuen uns schon auf die nächsten gemeinsamen Jahre mit Euch und wünschen Euch Gesundheit, Schaffenskraft und viel Erfolg bei allen Vorhaben.
Auf in die Hölle
In der Brandenburger Hölle, der Landkost-Arena Bestensee, ist immer gut geheizt. Das gilt natürlich auch für Morgen am Heimspieltag. Drei Sonnabende in Folge bebt die Halle. Dieses Wochenende kommen unser Gäste aus dem Ruhrgebiet. Bottrop bildet zur Zeit das Schlusslicht der Tabelle und genau das macht sie so gefährlich. Eine Mannschaft, die nichts mehr zu verlieren hat, kann befreit aufspielen. Bei den NETZHOPPERS ist Morgen die volle Konzentration und die komplette Fanunterstützung gefragt.
Es geht um die Sicherung der Platzierung und damit um eine günstige Ausgangsposition für die Play-Offs. Das Team braucht unsere Unterstützung. Anpfiff ist 19:00 Uhr!
Härtetest für Alle
Das gestrige Spiel in der Paul-Horn-Arena war nichts für schwache Nerven. Die Volleyballfans in der Tübinger Halle mussten gestern viel durchhalten und das galt für beide Seiten gleicher Massen. Zuerst gewinnen die NETZHOPPERS souverän mit ihrer neu konstruierten Mannschaft, dann zog Rottenburg nach, um den dritten Satz wieder abzugeben. Im vierten Satz holte Rottenburg wieder auf. So ging das hin und her. Die Fans auf beiden Seiten hatten keine Gelegenheit aufzuatmen. Die ganze Spielzeit über wurden die Nerven und die Herzen der Zuschauer arg strapaziert. Am schlimmsten war dann aber der fünfte Satz. Die NETZHOPPERS gingen sofort in Führung. Das führte bei den Netzinos aber nie zu voreiliger Siegeslaune. Die Spannung stieg, als die Rottenburger wieder aufholten. Hans Peter Müller-Angstenberger war am Spielfeldrand nicht mehr zu bremsen und kassierte auch einen erhobenen Zeigefinger vom Schiedsgericht.
Die Spannung in der Halle war enorm. Es hielt keinen mehr auf seinen Sitzplatz. Die Zuschauer standen den kompletten fünften Satz. Unser Team hatte in diesem Satz die stärkeren Nerven und das glücklichere Händchen. Mit 15:13 verabschiedeten sie sich mit einem Auswärtssieg. Die Durststrecke ist damit beendet. Falko Steinke, der erst kürzlich von Bottrop nach Rottenburg gewechselt hat, hat es unseren Jungs richtig schwer gemacht. Sebastian Krause und Arvid Kinder standen nicht zur Verfügung und die “Normalaufstellung” wurde an diesem Spieltag über den Haufen geworfen. Alles schwere Einschnitte in den routinierten Ablauf einer Mannschaft und es hat geklappt. Die Mannschaft überzeugte mit Teamgeist, Cleverness und gutem Volleyball. Alle 2000 Zuschauer bekamen ein spannendes Volleyballspiel mit sehr, sehr langen Ballwechseln.
Für die Netzinos blieb nach der Rehanimation ihrer geschwächten Herzen nur noch eins und zwar singen: “Auswärts siegen ist schön!”. Auch der Mannschaft und vor allem dem Trainer war die riesige Freude über diesen wichtigen Sieg anzusehen. Mirko strahlte förmlich mit den Fans um die Wette.
Für die NETZHOPPERS ging es nach dem Spiel gleich wieder nach Hause. Die Netzinos blieben noch im schönen Tübingen und freuten sich ausgiebig über die zwei Punkte. Im Kofferraum des Mietautos wurde extra Platz gelassen, damit die Punkte auch genügend Platz hatten
Am Sonntag ging es nach einem ausgiebigen Frühstück auf die Heimreise. Die Fahrt verlief in beiden Richtungen ohne Warnleuchten und unerfreulichen Zwischenstopp. Nach 6,5 h haben wir jeweils unseren Zielort erreicht. Es war mal wieder eine sehr kurzweilige Fahrt und super Stimmung an Bord. Auch der Schnee unterwegs konnte uns nichts anhaben. Damit ist die Auswärtsfahrsaison 2011/2012 offiziell beendet. Mal sehen, was uns jetzt in den Play-Offs erwartet.
Zunächst haben wir jetzt eine Reihe von Heimspielen. Den Auftakt bildet das Spiel am Samstag gegen Bottrop. Eine Mannschaft die absolut gar nichts zu verlieren hat und damit ein sehr gefährlicher Gegner. Die NETZHOPPERS brauchen ab 19:00 Uhr wieder jede Menge Unterstützung.
Das rosa Wunder
Ob es schön ist oder nicht, darüber teilen sich die Meinungen. Eins dürfte jedoch so ziemlich sicher sein. Diese Art von farblicher Gestaltung einer Halle ist in der1. Bundesliga wohl einmalig. Eine Halle ganz in rosa hat nicht jeder. Genauso außergewöhnlich ist der Trainer unsere morgigen Gastgeber. Keiner gibt sich so emotional am Spielfeldrand, wie Hans Peter Müller-Angstenberger. Und hinter diesem Team steht eine geschlossene Front von Fans. Die Rede ist von EnBW TV Rottenburg.
Die NETZHOPPERS haben sich heute auf den weiten Weg nach Tübingen gemacht, um dort am morgigen Abend in abgeschwächter Formation aufzulaufen. Der Weg dorthin war schon beschwerlich. Mehrere Staus verlängerten die ohnehin schon endlos erscheinende Fahrt. Dazu kommt, dass Arvid Kinder mit einem Muskelfaserriss ausfällt und Sebastian Krause auf Grund seiner roten Karte gesperrt ist. Bis Gestern hatten noch alle Hoffnung, dass es bei einer roten Karte bleibt. Im Spielbericht war “lediglich” von einer Beleidigung die Rede. Damit ist die rote Karte gerechtfertigt und der Spieler muss für diesen Satz vom Feld. Leider blieb es nicht dabei und eine Sperre für das nächste Spiel war die Folge.Und eins ist 100%ig sicher, darauf ist Sebastian absolut nicht stolz und ärgert sich unheimlich über sich selbst. Manchmal gehen aber auch mit den ruhigsten Spieler die Nerven durch, wenn das Spiel eng ist und man unter Druck steht.
Für Mirko bedeutet das, dass er genauso viele Spieler in Tübingen hat, wie Fans. Er hat nur eine Möglichkeit, die Positionen umzustellen. Das Spiel am morgigen Abend dürfte so manche Überraschung parat halten und ein Härtetest für die NETZHOPPERS werden. Doch mit der nötigen Ruhe und Konzentration werden sie auch diese Aufgabe meistern und das Beste rausholen. Auch das Spiel gegen Düren am Mittwoch war ein wahrer Volleyballkrimi, leider gab es hier kein Happy End, aber nach so viel Pech kann nur Glück folgen.
Ein paar Netzinos werden am Feldrand wieder ihr Bestes tun, um die Mannschaft zu unterstützen und auch zu Hause werden viele Daumen ab 20:00 Uhr nur noch gedrückt verwendet werden können.
Netzinos getrennt
An diesem Wochenende mussten sich die Netzinos trennen. Ein Teil sorgte für Stimmung in der RWE Sporthalle in Mülheim und der andere Teil zeigte, dass wir auch auf dem Feld agieren können.
Ein paar Netzinos trafen sich um 9:00 Uhr für die Reise nach Mülheim. Und gleich Vorweg, Das Auto lief wie ein Bienchen und leuchtete nur dann, wenn es auch sollte. Eine Lampe bildete die Ausnahme und die konnte getrost ignoriert werden.
Ein paar andere Netzinos schlugen in der Landkost-Arena auf. Der VSG Bestensee hat zum Neujahrsturnier geladen und Rangsdorf, Dahlewitz, die TH Wildau, Lichtenberg, Ü65 Bestensee, Friesen (Berlin), Berlin selbst, die Netzinos und eine weiter Mannschaft waren dieser Einladung gefolgt. Zuerst wurde in drei Gruppen gespielt. Durch einen Satzgewinn spielten die Netzinos dann um die Platzierung 1 bis 6. Das Turnier beendeten sie mit einem erfolgreichen 6. Platz. Das Niveau war in diesem Jahr für die Netzinos im Gesamten noch zu hoch, doch waren die Einzelleistungen schon viel versprechend. Noch1 Jahr Training und dann räumen wir das Feld von hinten auf. Vielen Dank an die VSG Bestensee für die tolle Organisation. Allen Akteuren hat es Spaß gemacht, hier zu spielen. Nach dem Turnierende gegen 18:00 Uhr machten es sich die völlig erschöpften Spieler noch beim Italiener ausklingen und entwickelten neue Spielstrategien. Unserer Nicole wünschen wir auf diesem Wege “Gute Besserung!. Sie hat mit vollem Einsatz gespielt und sich dabei am Daumen verletzt. (weitere Spieler/innen: Manja, Julia, Julia, Martin, Steffen, Guido, Florian)
Die Moers Reisenden kamen ohne große Vorkommnisse im Ruhrgebiet an. Nach nur 5 Stunden waren wir schon am Zielort. Zeit genug, um das Centro in Oberhausen zusammen mit den Pirates unsicher zu machen. Fünf Piraten wollten ihr Team am Sonntag gegen Bottrop unterstützen und machte gleich einen Kulturausflug. Also setzten wir uns zusammen ins Pfannkuchenhaus und strapazierten die schwachen Nerven der Bedienung. Sie kamen mit soviel Eigeninitiative und guter Laune, trotz Dauerregen, einfach nicht klar und waren schlicht weg überfordert. Zuerst sind wir fast verdurstet und danach verhungert. Ein großes Lob geht aber an den Koch. Das Essen, dass es dann irgendwann doch noch gab, war unheimlich lecker. Das Bezahlen der Rechnung war auch ganz einfach. Schließlich standen ja von 12 Personen noch alle Gläser und Teller auf dem Tisch und das nach nur zwei Stunden. Top-Service. Wir hatten aber unseren Spaß und uns viel zu erzählen, da verging die Zeit im Flug. Danach machten wir uns zu einer kurzen Nicht-Shopping-Tour durch das Center auf. Mit uns taten das gefühlte 100.000 andere auch. Soviel Leute auf einem Haufen sieht man sonst nur kurz vor Weihnachten. Die Männer freuten sich alle, dass sie ihre Frauen zu Hause gelassen hatten
. Danach ging es dann auf Autosuche. Gut wenn sich alle acht Reisende das Parkhaus und den Gang merken, aber nicht die Ebene. Aber auch dieses Problem konnte gelöst werden. Nach soviel Bewegung wurde es Zeit sich in die Halle zu setzen.
Der erste Satz war ein einziges hin und her der Punkte und endete mit 23:25 knapp für Moers. Im zweiten Satz legten die NETZHOPPERS richtig los und zeigten den Moersern, dass sie sehr guten Volleyball spielen können (25:15). Leider machte Moers das Gleiche im dritten Satz (16:25). Im vierten Satz musste Sebastian Krause Verletzungsbedingt auf die Bank. Sein Knie machte ihm Probleme und mit 19:25 endete das Spiel. Die Mannschaft hat gekämpft und alles gegeben. Leider hat es nicht gereicht. Gegenüber dem Bühl-Spiel war aber eine deutliche Leistungssteigerung zu erkennen.
Als nächstes haben wir endlich wieder ein Heimspiel. Am Mittwoch haben wir evivo Düren zu Gast. Matze Böhme kommt zurück in die Landkost-Arena. Anpfiff ist 19:00 Uhr. Die NETZHOPPERS können jede Unterstützung gebrauchen, also auf in die Halle.