Härtetest für Alle
Das gestrige Spiel in der Paul-Horn-Arena war nichts für schwache Nerven. Die Volleyballfans in der Tübinger Halle mussten gestern viel durchhalten und das galt für beide Seiten gleicher Massen. Zuerst gewinnen die NETZHOPPERS souverän mit ihrer neu konstruierten Mannschaft, dann zog Rottenburg nach, um den dritten Satz wieder abzugeben. Im vierten Satz holte Rottenburg wieder auf. So ging das hin und her. Die Fans auf beiden Seiten hatten keine Gelegenheit aufzuatmen. Die ganze Spielzeit über wurden die Nerven und die Herzen der Zuschauer arg strapaziert. Am schlimmsten war dann aber der fünfte Satz. Die NETZHOPPERS gingen sofort in Führung. Das führte bei den Netzinos aber nie zu voreiliger Siegeslaune. Die Spannung stieg, als die Rottenburger wieder aufholten. Hans Peter Müller-Angstenberger war am Spielfeldrand nicht mehr zu bremsen und kassierte auch einen erhobenen Zeigefinger vom Schiedsgericht.
Die Spannung in der Halle war enorm. Es hielt keinen mehr auf seinen Sitzplatz. Die Zuschauer standen den kompletten fünften Satz. Unser Team hatte in diesem Satz die stärkeren Nerven und das glücklichere Händchen. Mit 15:13 verabschiedeten sie sich mit einem Auswärtssieg. Die Durststrecke ist damit beendet. Falko Steinke, der erst kürzlich von Bottrop nach Rottenburg gewechselt hat, hat es unseren Jungs richtig schwer gemacht. Sebastian Krause und Arvid Kinder standen nicht zur Verfügung und die “Normalaufstellung” wurde an diesem Spieltag über den Haufen geworfen. Alles schwere Einschnitte in den routinierten Ablauf einer Mannschaft und es hat geklappt. Die Mannschaft überzeugte mit Teamgeist, Cleverness und gutem Volleyball. Alle 2000 Zuschauer bekamen ein spannendes Volleyballspiel mit sehr, sehr langen Ballwechseln.
Für die Netzinos blieb nach der Rehanimation ihrer geschwächten Herzen nur noch eins und zwar singen: “Auswärts siegen ist schön!”. Auch der Mannschaft und vor allem dem Trainer war die riesige Freude über diesen wichtigen Sieg anzusehen. Mirko strahlte förmlich mit den Fans um die Wette.
Für die NETZHOPPERS ging es nach dem Spiel gleich wieder nach Hause. Die Netzinos blieben noch im schönen Tübingen und freuten sich ausgiebig über die zwei Punkte. Im Kofferraum des Mietautos wurde extra Platz gelassen, damit die Punkte auch genügend Platz hatten
Am Sonntag ging es nach einem ausgiebigen Frühstück auf die Heimreise. Die Fahrt verlief in beiden Richtungen ohne Warnleuchten und unerfreulichen Zwischenstopp. Nach 6,5 h haben wir jeweils unseren Zielort erreicht. Es war mal wieder eine sehr kurzweilige Fahrt und super Stimmung an Bord. Auch der Schnee unterwegs konnte uns nichts anhaben. Damit ist die Auswärtsfahrsaison 2011/2012 offiziell beendet. Mal sehen, was uns jetzt in den Play-Offs erwartet.
Zunächst haben wir jetzt eine Reihe von Heimspielen. Den Auftakt bildet das Spiel am Samstag gegen Bottrop. Eine Mannschaft die absolut gar nichts zu verlieren hat und damit ein sehr gefährlicher Gegner. Die NETZHOPPERS brauchen ab 19:00 Uhr wieder jede Menge Unterstützung.
Das rosa Wunder
Ob es schön ist oder nicht, darüber teilen sich die Meinungen. Eins dürfte jedoch so ziemlich sicher sein. Diese Art von farblicher Gestaltung einer Halle ist in der1. Bundesliga wohl einmalig. Eine Halle ganz in rosa hat nicht jeder. Genauso außergewöhnlich ist der Trainer unsere morgigen Gastgeber. Keiner gibt sich so emotional am Spielfeldrand, wie Hans Peter Müller-Angstenberger. Und hinter diesem Team steht eine geschlossene Front von Fans. Die Rede ist von EnBW TV Rottenburg.
Die NETZHOPPERS haben sich heute auf den weiten Weg nach Tübingen gemacht, um dort am morgigen Abend in abgeschwächter Formation aufzulaufen. Der Weg dorthin war schon beschwerlich. Mehrere Staus verlängerten die ohnehin schon endlos erscheinende Fahrt. Dazu kommt, dass Arvid Kinder mit einem Muskelfaserriss ausfällt und Sebastian Krause auf Grund seiner roten Karte gesperrt ist. Bis Gestern hatten noch alle Hoffnung, dass es bei einer roten Karte bleibt. Im Spielbericht war “lediglich” von einer Beleidigung die Rede. Damit ist die rote Karte gerechtfertigt und der Spieler muss für diesen Satz vom Feld. Leider blieb es nicht dabei und eine Sperre für das nächste Spiel war die Folge.Und eins ist 100%ig sicher, darauf ist Sebastian absolut nicht stolz und ärgert sich unheimlich über sich selbst. Manchmal gehen aber auch mit den ruhigsten Spieler die Nerven durch, wenn das Spiel eng ist und man unter Druck steht.
Für Mirko bedeutet das, dass er genauso viele Spieler in Tübingen hat, wie Fans. Er hat nur eine Möglichkeit, die Positionen umzustellen. Das Spiel am morgigen Abend dürfte so manche Überraschung parat halten und ein Härtetest für die NETZHOPPERS werden. Doch mit der nötigen Ruhe und Konzentration werden sie auch diese Aufgabe meistern und das Beste rausholen. Auch das Spiel gegen Düren am Mittwoch war ein wahrer Volleyballkrimi, leider gab es hier kein Happy End, aber nach so viel Pech kann nur Glück folgen.
Ein paar Netzinos werden am Feldrand wieder ihr Bestes tun, um die Mannschaft zu unterstützen und auch zu Hause werden viele Daumen ab 20:00 Uhr nur noch gedrückt verwendet werden können.
Netzinos getrennt
An diesem Wochenende mussten sich die Netzinos trennen. Ein Teil sorgte für Stimmung in der RWE Sporthalle in Mülheim und der andere Teil zeigte, dass wir auch auf dem Feld agieren können.
Ein paar Netzinos trafen sich um 9:00 Uhr für die Reise nach Mülheim. Und gleich Vorweg, Das Auto lief wie ein Bienchen und leuchtete nur dann, wenn es auch sollte. Eine Lampe bildete die Ausnahme und die konnte getrost ignoriert werden.
Ein paar andere Netzinos schlugen in der Landkost-Arena auf. Der VSG Bestensee hat zum Neujahrsturnier geladen und Rangsdorf, Dahlewitz, die TH Wildau, Lichtenberg, Ü65 Bestensee, Friesen (Berlin), Berlin selbst, die Netzinos und eine weiter Mannschaft waren dieser Einladung gefolgt. Zuerst wurde in drei Gruppen gespielt. Durch einen Satzgewinn spielten die Netzinos dann um die Platzierung 1 bis 6. Das Turnier beendeten sie mit einem erfolgreichen 6. Platz. Das Niveau war in diesem Jahr für die Netzinos im Gesamten noch zu hoch, doch waren die Einzelleistungen schon viel versprechend. Noch1 Jahr Training und dann räumen wir das Feld von hinten auf. Vielen Dank an die VSG Bestensee für die tolle Organisation. Allen Akteuren hat es Spaß gemacht, hier zu spielen. Nach dem Turnierende gegen 18:00 Uhr machten es sich die völlig erschöpften Spieler noch beim Italiener ausklingen und entwickelten neue Spielstrategien. Unserer Nicole wünschen wir auf diesem Wege “Gute Besserung!. Sie hat mit vollem Einsatz gespielt und sich dabei am Daumen verletzt. (weitere Spieler/innen: Manja, Julia, Julia, Martin, Steffen, Guido, Florian)
Die Moers Reisenden kamen ohne große Vorkommnisse im Ruhrgebiet an. Nach nur 5 Stunden waren wir schon am Zielort. Zeit genug, um das Centro in Oberhausen zusammen mit den Pirates unsicher zu machen. Fünf Piraten wollten ihr Team am Sonntag gegen Bottrop unterstützen und machte gleich einen Kulturausflug. Also setzten wir uns zusammen ins Pfannkuchenhaus und strapazierten die schwachen Nerven der Bedienung. Sie kamen mit soviel Eigeninitiative und guter Laune, trotz Dauerregen, einfach nicht klar und waren schlicht weg überfordert. Zuerst sind wir fast verdurstet und danach verhungert. Ein großes Lob geht aber an den Koch. Das Essen, dass es dann irgendwann doch noch gab, war unheimlich lecker. Das Bezahlen der Rechnung war auch ganz einfach. Schließlich standen ja von 12 Personen noch alle Gläser und Teller auf dem Tisch und das nach nur zwei Stunden. Top-Service. Wir hatten aber unseren Spaß und uns viel zu erzählen, da verging die Zeit im Flug. Danach machten wir uns zu einer kurzen Nicht-Shopping-Tour durch das Center auf. Mit uns taten das gefühlte 100.000 andere auch. Soviel Leute auf einem Haufen sieht man sonst nur kurz vor Weihnachten. Die Männer freuten sich alle, dass sie ihre Frauen zu Hause gelassen hatten
. Danach ging es dann auf Autosuche. Gut wenn sich alle acht Reisende das Parkhaus und den Gang merken, aber nicht die Ebene. Aber auch dieses Problem konnte gelöst werden. Nach soviel Bewegung wurde es Zeit sich in die Halle zu setzen.
Der erste Satz war ein einziges hin und her der Punkte und endete mit 23:25 knapp für Moers. Im zweiten Satz legten die NETZHOPPERS richtig los und zeigten den Moersern, dass sie sehr guten Volleyball spielen können (25:15). Leider machte Moers das Gleiche im dritten Satz (16:25). Im vierten Satz musste Sebastian Krause Verletzungsbedingt auf die Bank. Sein Knie machte ihm Probleme und mit 19:25 endete das Spiel. Die Mannschaft hat gekämpft und alles gegeben. Leider hat es nicht gereicht. Gegenüber dem Bühl-Spiel war aber eine deutliche Leistungssteigerung zu erkennen.
Als nächstes haben wir endlich wieder ein Heimspiel. Am Mittwoch haben wir evivo Düren zu Gast. Matze Böhme kommt zurück in die Landkost-Arena. Anpfiff ist 19:00 Uhr. Die NETZHOPPERS können jede Unterstützung gebrauchen, also auf in die Halle.
Die A2 unser neuer Freund
Freitag, 20. Januar 2012, 20:41 Uhr » Autor:
Mario
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Freundschaften soll man ja bekanntlich pflegen. Darum begeben sich die NETZHOPPERS und die Netzinos auch wieder auf die A2
. Diesmal geht es nach Mülheim a.d.Ruhe. Hier steht die Spielstätte vom Moerser SC. Um 19:30 Uhr wird das Spiel in der RWE-Sporthalle angepfiffen. Moers befindet sich nach ihrem grandiosen Sieg über die Berlin Recycling Volleys auf dem 5. Platz. Dort wollen sie auch bleiben. Die NETZHOPPERS wollen natürlich auch punkten. Es gilt wichtige Punkte für die Platzierung vor der Play-off-Runde zu sammeln.
Auch bei diesem Spiel werden wieder ein paar Netzinos am Feldrand für die notwendige Unterstützung sorgen. In der Heimspielstätte der NETZHOPPERS, der Landkost-Arena Bestensee, machen es ein paar andere Netzinos ihren Idolen nach. Beim Neujahrsturnier vom VSG Bestensee wollen sie sich mit anderen Teams messen und für sich wichtige Punkte sammeln. Anpfiff hier ist um 10:00 Uhr. Wer Lust und Zeit sollte unbedingt in der Halle vorbeischauen und Fanblock der Fans sein. Und ab 19:30 Uhr heißt es Daumen drücken am Live-Ticker.
Falkos Reisebericht:
Sonntag, 15. Januar 2012, 21:40 Uhr » Autor:
Mario
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Pünktlich um 8:30 Uhr startete unsere Abordnung am letzten Samstag in Richtung Bühl. An Bord sechs gutgelaunte Netzinos mit der Hoffnung und dem Wunsch um 15 Uhr in Baden-Baden ihre Hotelzimmer zu beziehen. Angemeldet waren bereits alle, da drei weitere Volleyballverrückte bereits vor Ort waren.
Nun kann man rum unken oder auch nicht, aber irgendjemand wollte nicht, dass unsere Reisegruppe sicher ans Ziel kommt. Nach einer kleinen Rast und wieder auf der Autobahn entschied sich der Transporter für den abrupten Stopp der Fahrt und so musste schnellstmöglich eine Werkstatt gesucht werden. Schließlich waren noch 250 Kilometer zu fahren und das Spiel sollte pünktlich angepfiffen werden. Leider war es bereits 14 Uhr und somit gab es kaum eine Chance noch eine offene Werkstatt zu finden, aber wenn es einen Volleyballgott geben sollte, dann war er es der die Netzinos zum Oppel-Autohaus schickte. Und ja Oppel mit zwei P! 
Was dann passierte kann man zweifellos als grandios bezeichnen. Obwohl das gesamte Team in das wohlverdiente Wochenende wollte schraubten, bastelten und grübelten sie um den Fehler zu finden. Leider half alles nichts und so musste ein Ersatzwagen her. Dem Werkstattleiter sei Dank und nach gefühlten tausend Telefonaten später konnten unsere Netzinos ihren Ersatzwagen nach drei Stunden wieder auf die Autobahn bringen und der Weg war frei nach Bühl in die Schwarzwald-Halle! Dort angekommen wurden wir freudig von den Bühler Fans empfangen. Vielen Dank nochmal für die Freikarten, welche ohne Probleme an der Kasse bereit lagen! Drei Netzinos, die bereits am Nachmittag angereist waren, stießen zur Reisegruppe dazu und es konnte endlich losgehen.
Die Bühler Halle war knüppeldicke voll, die Stimmung fantastisch und die Trommeln gut gestimmt. Nun konnte das Spiel beginnen.
Natürlich war auch bei den Netzinos nach dem Spiel die Enttäuschung groß, aber die Stimmung wurde dadurch nicht getrübt! Nach dem Spiel gab es angeregte Gespräche mit den Bühlern und trotz der Niederlage auch eine gehörige Menge Lob für unsere Jungs. Mit dieser Stimmung und mit dem Versprechen sich in den PlayOff-Spielen wiederzusehen traten dann alle die Rückreise in’s Hotel an. Dort angekommen ließ man den Abend ausklingen, strapazierte die Lachmuskeln und sorgte für reichlichen Gesprächsbedarf für das Hotelpersonal. Im positiven Sinne natürlich. Am nächsten Morgen ging es dann nach einem ausgiebigen Frühstück wieder auf die Autobahn.
Fazit dieser Fahrt ……. Es hat allen Beteiligten verdammt viel Spass gemacht und am kommenden Samstag werden wir diesen gleich wieder mitnehmen. Dann geht es nach Moers! Eine Woche später direkt nach Rottenburg! Alles unter dem Motto….Wer zu uns nicht in die Brandenburger Hölle kommt, dem bringen wir sie einfach vor die Haustür!