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Pokalfinale in Halle
Freitag, 1. März 2013, 23:12 Uhr » Autor:
Abgelegt unter: Volleyball

Morgen geht es los. Das Volleyballfest des Jahres. Der DVV-Pokal in Halle/W. Ab 13:00 Uhr wird in der ehemaligen Tennishochburg der Ball übers Netz geschmettert. Alle die nicht live dabei sein können, können die Spiele über DVL.live-TV verfolgen.

Hier noch einige Informationen vom DVL-Pressezentrum, rund um das Finale:

Christinen DVV-Pokalfinale: Wer wird Königin von Halle – Familienbande in beiden Finals

Das Christinen DVV-Pokalfinale am 3. März in Halle/Westfalen schreibt auch einige schöne Geschichten, liefert Fakten und Zahlen. Eine Auswahl davon, zwei Tage vor dem großen Event im GERRY WEBER STADION, liefern wir an dieser Stelle.

Königin von Halle: Der König ist tot, es lebe die Königin! Ganz so ist es natürlich nicht, doch erstmals seit 2006, ist Max Günthör (VfB Friedrichshafen) nicht im GERRY WEBER STADION mit von der Partie. Der Mittelblocker hatte bei seinen sieben Finalteilnahmen in Serie sensationelle fünf Pokalsiege errungen, 2013 ist er nicht dabei, da sein Klub überraschend im Viertelfinale an evivo Düren scheiterte. So werden andere eine Hauptrolle spielen, beispielsweise Robert Hupka (Generali Haching), der bei sechs Finalteilnahmen in Halle/Westfalen viermal triumphierte (3x mit Friedrichshafen, 1x mit Haching). Es bieten sich auch die beiden Spielführerinnen und Nationalspielerinnen Denise Hanke (Schweriner SC) und Regina Burchardt (VC Wiesbaden) an. Beide gewannen jeweils einmal den „Pott“, Hanke im vergangenen Jahr, Burchardt 2009 mit den Roten Raben Vilsbiburg und beide brachten sich auf einer Pressekonferenz im Vorfeld des Bundesligaspiels der Teams königlich in Position. Mal sehen, wer am Ende den Thron besteigt?

Familienbande: Sowohl im Frauen- als auch im Männer-Finale geht es familiär zur Sache. Während es beim Schweriner einträchtig ablaufen sollte, Trainer Teun Buijs und Spielerin Anne Buijs sind Vater und Tochter und sind in einem Team, dürfte es im Männer-Finale zwischen Generali Haching und dem Moerser SC etwas komplizierter werden. Dort trifft Außenangreifer Jan-Willem Snippe (Haching) auf seinen Schwager, Diagonalangreifer Michael Oliemann (Moers). Oliemann ist mit Snippes Schwester Marieke verheiratet. Klar, dass die Familie Snippe vor Ort ist und – wohl bis auf Tochter Marieke – allesamt dem Sohnemann Jan-Willem die Daumen drückt. Übrigens, gemeinsam konnten Snippe und Oliemann schon gewinnen. 2006 und 2007 siegten sie mit Rotterdam im niederländischen Pokal.

Rekordsieger: Von den Rekordsiegern, dem USC Münster und dem VfB Friedrichshafen, die jeweils elfmal den DVV-Pokal gewinnen konnten, sind der Schweriner SC und Generali Haching noch einiges entfernt. Doch mit einem Sieg im Christinen DVV-Pokalfinale 2013 könnte Haching nach Pokaltiteln in Halle/Westfalen mit dem Erz-Konkurrenten vom Bodensee gleichziehen – dann hätten beide je viermal triumphiert. Schwerin ist jetzt schon der Pokalspezialist in Halle/Westfalen: Seit 2006 konnten die Mecklenburgerinnen bereits dreimal in das Finale einziehen und jeweils gewinnen. Ein Sieg 2013 wäre der fünfte DVV-Pokalsieg überhaupt.

Verlierer: Keiner ist gerne ein Verlierer, und doch trifft es auf drei Akteure zu, wenn der DVV-Pokal zum Thema wird: Christian Dünnes (Generali Haching), Tim Broshog und Tobias Neumann (Moerser SC) konnten bei ihren bisherigen Auftritten in Halle/Westfalen noch nicht siegen und brennen darauf, erstmals den Pokal in die Höhe stemmen zu können. Dabei ist vor allem die Geschichte von Dünnes eine besondere: Bereits zweimal hatte der Nationalspieler die „Hand am Pott“, doch 2010 und 2012 jubelten am Ende die anderen (Generali Haching bzw. VfB Friedrichshafen). Dabei dürfte insbesondere die Finalniederlage 2010 schmerzen, als Dünnes in Diensten von evivo Düren ein sensationelles Finale spielte, 35 Punkte beisteuerte, um doch noch nach einer 2:0-Führung in fünf Sätzen zu verlieren. Broshog und Neumann gehörten dem Moerser Team an, das 2009 im Finale gegen Haching 1:3 verlor. Für mindestens einen der drei endet am 3. März die Durststrecke.

Oranje: Die Nähe zu den Niederlanden wird viele holländische Fans bewegen, in das GERRY WEBER STADION zu strömen. Zum einen, um den tollen Event zu erleben, zum anderen, weil zahlreiche Spielerinnen und Spieler sowie ein Trainer aus dem Nachbarland in den Diensten der Finalteilnehmer stehen. Mit Anne Buijs, Quinta Steenbergen, Teun Buijs (Schweriner SC), Huib den Boer, Jan-Willem Snippe (Generali Haching) sowie Ewoud Gommans, Michael Olieman, Bobby Kooy, Nico Freriks (Moerser SC) stellt „Oranje“ neun Protagonisten. Dass es sich um das deutsche Pokalfinale und nicht um das niederländische handelt, wird an den 30 Spielerinnen und Spielern mit deutscher Herkunft deutlich…

Geburtstag: Der Sonntag Anfang März ist seit dem Umzug nach Halle/Westfalen stets dem DVV-Pokalfinale vorbehalten. So auch dieses Mal, wobei erstmals der 3. März der Finaltag ist. Für viele macht das keinen Unterschied, doch für Hachings Zuspieler und Nationalspieler Patrick Steuerwald ist es etwas Besonderes. Der zweifache DVV-Pokalsieger (2009, 2010) feiert an diesem Tag in Ostwestfalen seinen 27. Geburtstag, und es ist nicht schwer zu erraten, was sein größter Geburtstagswunsch ist.

Pokalsiege international: In Halle/Westfalen geht es um den deutschen Pokal, zahlreiche Spielerinnen und Trainer der vier Finalteilnehmer weisen jedoch auch Auslandserfahrung auf und konnten in den Vorjahren insgesamt 27 Pokaltitel in zehn ausländischen Ligen gewinnen, wie die Übersicht zeigt. Am erfolgreichsten mit je vier Pokalsiegen im Ausland: Schwerins Anne Buijs in den Niederlanden (3x) und Belgien (1x), die 2012 in Halle/Westfalen auch den DVV-Pokal gewann, Wiesbadens Martina Viestova in der Slowakei (4x) sowie Hachings Jan-Willem Snippe mit je zwei Pokalsiegen in den Niederlanden und Italien.

Moers: Oscar Rodriguez Capel spanischer Pokalsieger 2009 (Almeria), Ewoud Gommans niederländischer Pokalsieger 2011 (Apeldoorn), Michael Oliemann dreifacher niederländischer Pokalsieger 2005-2007 (Rotterdam)
Haching: Matias Raymaekers russischer Pokalsieger 2011 (Novosibirsk), Jan-Willem Snippe zweimaliger italienischer Pokalsieger 2008, 2009 (Macerata) und zweimaliger niederländischer Pokalsieger 2006, 2007 (Rotterdam), Alexander Shafranovich französischer Pokalsieger 2010 (Tours)
Wiesbaden: Andreas Vollmer schweizerischer Pokalsieger 2000 und 2009 (Schaffhausen), Micheli Tomazela Pissinato schweizerischer Pokalsieger 2009 (Schaffhausen), Martina Viestová vierfacher slowakischer Pokalsieger (3x Bratislava, 1x Senica), Ksenija Ivanovic zweifacher montenigrinischer Pokalsieger (Podgorica)
Schweriner SC: Anne Buijs dreifacher niederländischer und einmalige belgischer Pokalsieger (Amstelveen und Kieldrecht), Lucia Hatinova zweifacher rumänischer Pokalsieger (), Quinta Steenbergen niederländischer Pokalsieger 2010 (Amstelveen)

CHRISTINEN DVV-Pokalfinale 2013 (ab 12.45 Uhr/DVL-live.tv)
Frauen:
03.03. | 13:00 | Schweriner SC – VC Wiesbaden | GERRY WEBER STADION Halle Westfalen
Männer:
03.03. | 15:30 | Generali Haching – Moerser SC | GERRY WEBER STADION Halle Westfalen

Tickets für das CHRISTINEN Volleyball DVV-Pokalfinale 2013 am 3. März gibt es im GERRY WEBER Ticket Center unter:

https://www.gerryweber-stadion.de/tickets/events/ticketbestellung-volleyball-dvv-pokalfinale-2013-frauen-m/

 


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