Alternativ-Text

Raus und wieder rein
Mittwoch, 2. November 2011, 12:32 Uhr » Autor:
Abgelegt unter: Netzinos

Eigentlich hätte der Bus der RVS gleich vor der Landkost-Arena stehen bleiben können. Nach dem er unser Team am Sonntag in den frühen Morgenstunden wohlbehalten in Bestensee abgesetzt hatte, sammelte er sie Gestern gleich wieder ein.

Am Samstag weilten die NETZHOPPERS im ca. 630 km entfernten Düren. Das Training der letzten Woche stand unter keinem guten Stern. Philipp plagte sich mit einem Magen-Darm-Virus rum, Daniel musste sein operiertes Bein hochlegen und Sebastian Fuchs hatte Schulter. Dafür kam zur allgemeinen Freude Manuel Rieke wieder zum Training. Er trainiert zwar wieder, aber er muss sich noch sehr schonen. In den Spielen werden wir noch weiter auf ihn verzichten müssen. In der Mitte der Woche plagte sich dann Till mit einer Erkältung und Mirko musste ganz die Segel streichen. Dann die große Frage, wer kann jetzt eigentlich überhaupt noch nach Düren fahren, außer dem Fanclub?

Die Frage war natürlich schnell beantwortet. Alle gaben ihr Bestes, um schnell wieder fit zu werden. Für Mirko sprang kurzfristig Co-Trainer Rainer ein. Der Chef-Coach wollte nicht seine ganze Mannschaft „verseuchen“ und blieb erstmal zu Hause. Nur Daniel und Manuel konnten an dem Ausflug nicht teilnehmen und teilten das Leid der Fans, den Live-Ticker.

Mirko wär nicht Mirko, wenn er ruhig zu Hause gesessen hätte und sich seiner Erkältung gebeugt hätte. Kurzfristig wurde ein Flug gebucht und war rechtzeitig zum Mittag in Düren. Gut versorgt vom Hotel „Jägerhof“ oder „bei Muttern“, wie das Haus liebevoll bezeichnet wird, konnte er die anschließenden Strapazen dann auch sicher durchstehen. Die Bezeichung „bei Muttern“ trifft dort den Nagel auf den Kopf. Jedes Team wird dort behandelt, als wären die Jungs die eigenen Kinder. Ein Rund-um-Service, denn auch die Fans gerne genießen. Man fühlt sich dort sofort wie zu Hause.

Der weite Weg hat sich für alle gelohnt. Nicht nur Till hatte Grund zur Freude, dass er seine Freunde und Familie wieder sehen konnte. Den mitgereisten Fans boten sie ein spannendes Spiel mit viel Nervenkitzel und Grund zur Freude. Sie holten sich die 2 Punkte und fuhren mit einem 3:1 Sieg nach Hause. Das Insektenschutzmittel „Netzinos“ traf sich dann den „gefürchteten“ Moskitos. Die Netzinos feierten die Moskitos trauerten. Der Eine tröstete, der andere gratulierte. Das nennt man wahre Fan-Freundschaft. Besonders deprimiert dürfte wohl Matze Böhme gewesen sein. Schließlich wollte er Düren helfen die Serie gegen die NETZHOPPERS zu druchbrechen. Auch er wurde liebevoll von seinem Ex-Fan-Club getröstet. Schließlich haben wir ihn ja auch ins Herz geschlossen.

Nach einmal Ausschlafen, dürfen die Jungs jetzt schon wieder auf große Fahrt. Diesmal geht es in die Heimat von Seppl, Sebastian Prüsener. Auf dem Plan steht das vorgezogenen Pokal-Spiel gegen Generali Haching. Anpfiff ist heute um 19:30 Uhr. Alle sind gesund und munter, eventuell noch ein wenig verknotet von der vielen Fahrerei im Bus. Trotzdem in so guter Verfassung heute ein spannendes Spiel zu bieten. Wir drücken von zu Hause aus ordentlich die Daumen und hoffen auf einen funktionierenden Live-Ticker.


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