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Die Saison 2010/2011 – Statistik (Teil 2)
Dienstag, 17. Mai 2011, 19:00 Uhr » Autor:
Abgelegt unter: Netzhoppers,Statistik,Volleyball

Zehn Tage ist es nun bereits her, dass die Volleyball-Saison 2010/2011 bei den Herren zu Ende ist. 199 Tage hat es gedauert bis fest stand, was sowieso alle erwartet hatten – der VfB Friedrichshafen ist und bleibt Deutscher Meister in der Bundesliga. Mit 3:0 Spielen im Finalea setzten sich die Häfler gegen den Hauptrundendritten SCC Berlin durch und sicherten sich somit zum siebenten Mal in Folge bzw. insgesamt zum zwölften Mal die Meisterschale. An dieser Stelle noch einmal Herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft von Trainer Stelian Moculescu.

Für die Statistik-Freaks unter Euch kommt nun Teil 2 des Saisonrückblicksbc.

Die Spiele

In der Saison 2010/2011 traten bei den Herren insgesamt 13 Mannschaftend in der Hauptrunde der 1. Bundesligae an. Als Erstplatzierter in der 2. Bundesliga Nord 2009/2010 verzichtete der TSV Bayer 04 Leverkusen auf einen Start in der 1. Bundesliga und Übertrug das Spielrecht an die eigentlich abgestiegenen Wuppertal TITANS, die in der Saison unter neuem Namen als A!B!C! Titans Berg. Land ins Rennen gingen. Aus der 2. Bundesliga Süd ist der VC Gotha aufgestiegen. Das Zu

Das Zurich Team VCO Berlin nahm in der Saison 2010/11 als dreizehnte Mannschaft an der Hauptrunde teil. Eine Qualifikation für die Play-offs sowie die Play-down-Runde war nicht möglich.

Abschlusstabelle der Hauptrunde in der 1. Volleyball-Bundesliga Herren 2011/2011

Abschlusstabelle der Hauptrunde in der 1. Volleyball-Bundesliga Herren 2011/2011

Als erste acht Teams qualifizierten sich der VfB Friedrichshafen, Generali Haching, der SCC Berlin, der Moerser SC, evivo Düren, RWE Volleys Bottrop, die NETZHOPPERS KW-Bestensee und EnBW TV Rottenburg für die Play-off-Rundef um die Deutsche Meisterschaft.

Ergebniss der Play-offs

1. VfB Friedrichshafen
2. SCC Berlin

Play-off-Halbfinale: Generali Haching, evivo Düren

Play-off-Viertelfinale: Moerser SC, RWE Volleys Bottrop, NETZHOPPERS KW-Bestensee, EnBW TV Rottenburg

Zwischen dem VC Gotha, dem CV Mitteldeutschland, dem TV Bühl und den A!B!C Titans Berg. Land wurde eine Play-down-Rundeg ausgetragen. Die beiden letztplatzierten Mannschaften der Play-down-Runde sollten ursprünglich in die 2. Bundesligen absteigen.

Nach einem Beschluss des Vorstandes der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) bleibt der TV Bühl aber auch in der kommenden Saison in der 1. Bundesliga, obwohl sie als Vorletzter nach der Play-down-Runde sportlich abgestiegen sind. Mit dem TSV Giesen/48 Hildesheim (1. Platz 2. Bundesliga Süd) will nur ein Zweitligavertreter in der kommenden Saison in Deutschlands höchster Volleyball-Spielklasse starten.

Ergebnisse der Play-down-Runde

Abschlusstabelle der Play-down-Runde in der 1. Volleyball-Bundesliga Herren 2011/2011

Abschlusstabelle der Play-down-Runde in der 1. Volleyball-Bundesliga Herren 2011/2011

Spiele

In der abgelaufenen Saison gab es insgesamt 183 Spiele, davon 156 in Bundesliga-Hauptrundeh, 15 in den Play-offsi und 12 Spiele in der Play-down-Rundej.

In den insgesamt 183 Spielen wurden kam es zu 681 Sätzen (Hauptrunde: 580, Play-off: 56, Play-down: 45). Das macht im Schnitt 3,7 Sätze pro Spiel (Hauptrunde: 3,7, Play-off: 3,7, Play-down: 3,8).

In den insgesamt 681 Sätzen kam es zu insgesamt 30.280 Ballwechseln – davon wurden 25.751 in der Hauptrunde, 2.519 in den Play-offs und 2.010 in der Play-down-Runde gespielt. Im Schnitt waren das also 44,5 Ballwechsel pro Satz (Hauptrunde: 44,4, Play-off: 45, Play-down: 44,7) bzw. 165,5 Ballwechsel pro Spiel (Hauptrunde: 165,1, Play-off: 167,9, Play-down: 167,5).

Bei den 183 Spielen der Saison waren insgesamt 190.143 Zuschauer anwesend – davon 156.272 in der Hauptrunde, 28.916 bei den Play-off-Spielen und 4.955 in der Play-down-Runde. Im Schnitt kamen also 1.039 Zuschauer zu jeder Partie (Hauptrunde: 1.002, Play-off: 1.928, Play-down: 413).

Übersicht der Zahlen (Mannschaften, Spiele, Spieltage, Punkte, Sätze, Ballwechsel, Zuschauer) der 1. Volleyball-Bundesliga der Herrn 2010/2011

Übersicht der Zahlen (Mannschaften, Spiele, Spieltage, Punkte, Sätze, Ballwechsel, Zuschauer) der 1. Volleyball-Bundesliga der Herrn 2010/2011

Zuschauer

In der Zuschauergunst ganz weit vorn lag in dieser Saison der SCC Berlin. Mehr als ein Drittel, genauer 65.992 bzw. 34,7 % aller Zuschauer sahen in dieser Saison ein Spiel des Vizemeisters. Die wenigsten Zuschauer konnte das Zurich Team VCO Berlin in die Hallen locken, nur 11.297 bzw. 5,9 % aller Zuschauer wollten ein Spiel des DVV-Nachwuchs-Teams sehen. Die NETZHOPPERS KW-Bestensee landen auf Platz 7 mit 22.536 bzw. 11,9 % aller Zuschauer im Mittelfeld.

In den folgenden drei Grafiken sind die Zahlen für jede Mannschaft noch einmal aufgeschlüsselt (gesamt, heim und auswärts).

Zuschauerzahlen (gesamt) aufgeschlüsselt nach Mannschaften in Volleyball-Bundesliga 2010/2011

Zuschauerzahlen (gesamt) aufgeschlüsselt nach Mannschaften in Volleyball-Bundesliga 2010/2011

Aufgeschlüsselt nach Heimspielen ist gut zu erkennen, dass der SCC in dieser Saison einsame Spitze war. Durch mehr Spiele in der Berliner Max-Schmeling-Halle konnte man den Zuschauerschnittk steigern und somit 46.006 Zuschauern bzw. knapp 25 % aller Zuschauer der Liga nach Berlin locken.

Zuschauerzahlen (Heimspiele) aufgeschlüsselt nach Mannschaften in Volleyball-Bundesliga 2010/2011

Zuschauerzahlen (Heimspiele) aufgeschlüsselt nach Mannschaften in Volleyball-Bundesliga 2010/2011

Die attraktivste Gastmannschaft bleibt der alte und neue Deutsche Meister. Der VfB Friedrichshafen lockte in den gegnerischen Hallen insgesamt 28.229 Zuschauer an, das waren insgesamt ca. 15 % aller Zuschauer.

Zuschauerzahlen (Auswärtsspiele) aufgeschlüsselt nach Mannschaften in Volleyball-Bundesliga 2010/2011

Zuschauerzahlen (Auswärtsspiele) aufgeschlüsselt nach Mannschaften in Volleyball-Bundesliga 2010/2011

Mit 8.045 Zuschauer war das Hauptrunden-Spiel zwischen dem SCC Berlin und dem VfB Friedrichshafen am 26.03. in der Berliner Max-Schmeling-Halle das am besten besuchte Spiel der Saison und auch das Spiel mit den meisten Zuschauern seit bestehen der Liga. Hier sind die Top 10 der am besten besuchten Spiele der Saison.

Top10 der am besten besuchten Spiele der Volleyball-Bundesliga 2010/2011

Top10 der am besten besuchten Spiele der Volleyball-Bundesliga 2010/2011

Wo es Höhen gibt, da sind auch Tiefen. Vollständigkeitshalber ist hier die Top10 der unbeliebtesten Spiele in dieser Saison.

Top10 der unbeliebtesten Spiele in der Volleyball-Bundesliga 2010/2011

Top10 der unbeliebtesten Spiele in der Volleyball-Bundesliga 2010/2011

Spieler-Statistiken

Die DVLl hat sich in dieser Saison etwas Neues ausgedacht – die Ehrung der MVPsm, also der wertvollsten Spieler. Nach jedem Spiel wurden in den 1. Bundesligen die Most Valuable Player beider Mannschaften mit einer DVL-Medaille ausgezeichnet. Der MVP der Gewinnermannschaft erhielt eine goldene Medaille, der MVP des Verliererteams erhält eine silberne Medaille. Am Ende wurde ein Gesamt-Ranking gemacht und als MVP der Saison hat sich Paul Carroll (Generali Haching) mit 8 Goldmedaillen in der Konkurrenz von 177 Bundesligaspielern durchgesetzt. Hier ist die Top10 der MVPs der Saison, u.a. mit Manuel Rieke auf Platz 8.

Top10 der MVPs der Volleyball-Bundesliga in der Saison 2010/2011

Top10 der MVPs der Volleyball-Bundesliga in der Saison 2010/2011

Die DVL hat bei dem Ranking allerdings nur die Anzahl der Goldmedaillen berücksichtigt. Sortiert man das Ranking noch einmal um nach Gesamtzahl der Medaillen und berücksicht erst die Anzahl der Gold- und dann der Silbermedaillen, ergäbe sich eine andere Top10, u.a. mit zwei Vertretern der NETZHOPPERS KW-Bestensee (Matthias Böhme Platz 4, Manuel Rieke Platz 6)

Alternative Top10 der MVPs der Volleyball-Bundesliga in der Saison 2010/2011

Alternative Top10 der MVPs der Volleyball-Bundesliga in der Saison 2010/2011

Zum Top-Scorer der Liga hat es für Matthias Böhme in diesem Jahr leider nicht gereicht, er kommt mit 409 Punkten „nur“ auf Platz 3 der Top10. Top-Scorer der Hauptrunde wurde in dieser Saison Christian Dünnes von evivo Düren (462 Punkte).

Top10 der Top-Scorer der Volleyball-Bundesliga 2010/2011 bei den Herren

Top10 der Top-Scorer der Volleyball-Bundesliga 2010/2011 bei den Herren

Gefährlichster Spieler beim Aufschlag in dieser Saison war Salvador Hidalgo Oliva (SCC Berlin) mit 47 direkten Punkten. Auf Platz 8 landete mit 28 Punkten Aleksandar Milivojevic (NETZHOPPERS KW-Bestensee).

Top10 der gefährlichsten Aufschlagspieler in der Volleyball-Bundesliga 2010/2011 der Herren

Top10 der gefährlichsten Aufschlagspieler in der Volleyball-Bundesliga 2010/2011 der Herren

Als bester Spieler am Netz entpuppte sich Max Günthör (Generali Haching) mit 88 Blockpunkten, auf Platz 6 ist auch ein NETZHOPPERS-Spieler vertreten – Gavra Meduric sicherte sich diesen Platz mit insgesamt 64 erfolgreichen Blockaktionen in der Hauptrunde.

Top10 der besten Blockspieler in der Volleyball-Bundesliga 2010/2011 der Herren

Top10 der besten Blockspieler in der Volleyball-Bundesliga 2010/2011 der Herren

Bester Spieler in der Abwehr ist in dieser Saison Matthias Pompe (EnBW TV Rottenburg), er konnte 45 % seiner Annahmenn perfekto zum Zuspieler bringen.

Top10 der besten Annahme-Spieler in der Volleyball-Bundesliga 2010/2011 der Herren

Top10 der besten Annahme-Spieler in der Volleyball-Bundesliga 2010/2011 der Herren

Effizientester Zuspieler der Liga ist in dieser Saison Lukas Tichacek (VfB Friedrichshafen), fast 50 % seiner Zuspiele konnten in einen erfolgreichen Angriff umgesetzt werden.

Top10 der effizientesten Zuspieler der Volleyball-Bundesliga 2010/2011 der Herren

Top10 der effizientesten Zuspieler der Volleyball-Bundesliga 2010/2011 der Herren

  1. im Modus „Best-of-five“ []
  2. Berücksichtigt sind nur die Spiele in der Bundesliga-Hauptrunde, in den Play-offs bzw. der Play-down-Runde []
  3. Den ersten Teil findet Ihr hier. []
  4. A!B!C Titans Berg. Land, CV Mitteldeutschland (vorher VC Bad Dürrenberg/Spergau), EnBW TV Rottenburg, evivo Düren, Generali Haching, Moerser SC, NETZHOPPERS KW-Bestensee, RWE Volleys Bottrop, SCC Berlin, TV Bühl, VC Gotha, VfB Friedrichshafen, Zurich Team VCO Berlin
    []
  5. 20.10.2010 – 02.04.2011 []
  6. 1-8, 2-7, 3-6, 4-5 []
  7. Jeder gegen Jeden, wobei die Punkte aus der Hauptrunde übernommen wurden []
  8. mit 312 zu vergebenden Punkten []
  9. 8 Spiele im Viertelfinale, 4 Spiele im Halbfinale, 3 Spiele im Finale []
  10. mit 24 zu vergebenden Punkten []
  11. 3.067 Zuschauer / Spiel []
  12. Deutsche Volleyball-Liga []
  13. Most Valuable Player []
  14. insgesamt 448 Mal []
  15. Perfekte Annahme – Flugkurve und Zuspielort sind perfekt und ermöglichen dem Zuspieler alle Angriffskombinationen zu spielen. []

4 Kommentare bisher

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Ein Kommentar vom 24.05.2011 » 22:37

Robert du hast ne Meise… 🙂


Ariana
Ein Kommentar vom 26.05.2011 » 18:47

… eine reicht da glaube ich nicht. 😉
Ich staune, dass er so viel Zeit hat, bei zwei kleinen Kindern.


Ein Kommentar vom 27.05.2011 » 10:11

Wen es interessiert, auf der Seite der gibt es noch ein paar weitere Zahlen (1.+2.Liga) der Saison 2010/2011.


Ein Kommentar vom 27.05.2011 » 23:44

@Potse
ich find das Klasse, du bekommst ja immer alles mit ;-), aber wir müssen trommeln und anfeuern, deshalb haben wir für sowas keine Zeit!
Dann kommt Robert und wir können nochmal nachlesen!




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