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Abenteuerreise Moers
Sonntag, 31. Januar 2010, 14:31 Uhr » Autor:
Abgelegt unter: Netzhoppers

Die Reise nach Moers stand wohl unter keinem so guten Stern. Der erste Ausfall meldete sich bereits einen Tag vor Abfahrt. Krankheit hinderte einen an der Mitfahrt. Am frühen Morgen dann die Schreckensnachrichten von verwehten Straßen und eingeschneiten Autos. Da alles hielt 11 Fans aber nicht davon ab sich auf den Weg in das 560 km entfernte Moers zu machen.

Die Hinfahrt verlief auch unerwartet reibungslos. Bis auf 3 Schneeflocken, die unseren Weg kreuzten gab es keinen nennenswerten Ereignisse. Die Baustelle vor dem Adolfinum (ehemals Parkplatz) konnte uns auch nicht daran hindern in die Halle einzufallen. Wir finden immer ein Loch. So konnten wir pünktlich zum Spielanpfiff unsere Plätze einnehmen. Wir waren bereit. Alle hatten sich bestens auf ihren Einsatz vorbereitet. Moers war schließlich schon immer ein Gegner, der uns schwer im Magen liegt. Bis jetzt hatten die Netzhoppers in Moers nur einmal das Glück zu gewinnen und das war in der letzten Saison in den Play-Offs. Jeder gab sein Bestes, doch bei der Mannschaft lief in den ersten zwei Sätzen leider gar nichts. Annahmen gingen an die Decke oder sonst wo hin. Die Angriffe landeten im Block des Gegners und die Angaben wollten auch nicht wirklich funktionieren. Satz 1 und 2 waren die reinste Katastrophe.

Dann kam die 10-Minuten-Pause. Seppl, Sebastian Prüsener, versprach uns dieses mal nicht, dass nach der Pause eine komplett andere Mannschaft aufs Feld kommt, denn das ging in der letzten Saison mächtig schief. Team und Trainer verließen mächtig niedergeschlagen das Parkett. Doch nach der Pause kam eine neue Mannschaft auf das Feld. Nicht nur das Spieler ausgetauscht wurden, es schien auch ein andere Einstellung in den Köpfen zu herrschen. Der alte Kampfgeist kam wieder durch und hatte auch Erfolg. Satz 3 verlief eigentlich super. Die Netzhoppers lagen lange in Führung. Moers holte zwar immer wieder auf, doch die KWer ließen sich nicht beirren und machten ihr Spiel. Leider reichte es nicht für den Satzgewinn. Zum Schluss lag das Glück auf der Seite der Adler.

Der 3:0 Sieg für Moers war nicht unverdient. Trotzdem haben unsere Jungs in Satz 3 gezeigt, dass sie es können. Leider war es da schon zu spät.

Die Rückfahrt startete dementsprechend etwas gedämpft, doch nicht ohne Hoffnung für die kommenden Spiele. Nach ca. 100 km bekamen wir dann den nächsten Dämpfer. Auf einer Raststätte mussten wir dann den Notarzt rufen, weil ein Fan einen Kreislaufzusammenbruch erlitt. Dieser hatte aber nichts mit dem Spiel zu tun, sondern lag eher an einer schlecht auskurierten Grippe. Für ihn endete die Fahrt hier und der Krankenwagen nahm ihn mit. Da waren es nur noch 10. Der Rest der Truppe erreichte aber unversehrt KW. Um 6:00 Uhr konnten wir die Autos endlich in die Ecke stellen und schlafen.

Durch die 0:3 Niederlage befinden sich die Netzhoppers jetzt auf Platz 7. Am Mittwoch 03.02.2010 wird dann ab 20:00 Uhr Generali Haching in der Landkost-Arena zu Gast sein. Die Jungs brauchen jetzt mehr denn je die Unterstützung der Fans. Also kommt Alle in die Landkost-Arena und feuert die Jungs an. Lassen wir die Brandenburger Hölle wieder richtig kochen!!!

Unseren krankheitsbedingten Ausfällen wünschen wir auf diesem Wege Gute Besserung, damit sie bald wieder, vollständig gesund, mit uns zusammen das Team unterstützen können.


2 Kommentare bisher

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Thomas512
Ein Kommentar vom 31.01.2010 » 16:01

Hallo Netzinos (und vor allem ihr Mitstreiter der gestrigen Fahrt nach Moers),

wollte nur Bescheid geben, das nunmehr auch der elfte Mann unserer gestrigen Fanfahrt wieder zu Hause gelandet ist. Es geht mir (den Umständen entsprechend) gut und ich werde in den nächsten Tagen etwas gegen meine scheinbar wirklich verschleppte Erkrankung tun, um möglichst bald wieder aktiv ins Geschehen rund um den Volleyball eingreifen zu können…

An dieser Stelle möchte ich mich nochmals für eure Hilfe, Unterstützung und Geduld heute Nacht bedanken.

Zum gestrigen Spiel, denke ich, ist alles im Artikel gesagt. Die Jungs hatten gute Ansätze, vor allem im dritten Satz. Jetzt müssen wir noch dafür sorgen, dass am Mittwoch die Brandenburger Hölle wieder brennt und die Mannschaft so mit der nötigen Unterstützung die Ansätze entsprechend weiter ausbauen kann. Also auf zum nächsten Spiel, wir sehen uns am Mittwoch!


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